Strangfalzziegel –
Eine Nisthilfe für viele Generationen von Wildbienen
Diese Nisthilfe aus gebranntem Ton bietet zahlreichen Wildbienenarten einen natürlichen und langlebigen Nistplatz. Strangfalzziegel wurden ursprünglich als Dachziegel für Altbauten, Scheunen und landwirtschaftliche Gebäude verwendet. Ihre charakteristischen Hohlkammern machen sie heute zu einer idealen Nisthilfe für Wildbienen.
Produktmerkmale
- Material: gebrannter Ton
- Maße: ca. 2 cm hoch, 21 cm breit, 10 cm tief
- Hohlkammern: rund bis oval
- Durchmesser der Nistgänge: ca. 6–10 mm
- Witterungsbeständig und besonders langlebig
- Nachhaltiges Naturprodukt, mehrfach verwendbar
Die Strangfalzziegel werden von uns auf verschiedene Maße zugeschnitten und sorgfältig mit Luftdruck gereinigt.
Geeignet für folgende Wildbienenarten
- Seidenbienen (Gattung Colletes)
- Rostrote Mauerbiene
- Natternkopf-Mauerbiene
- Blattschneiderbienen (Gattung Megachile)
- Gehörnte Mauerbiene
Anwendungshinweise Strangfalzziegel
Damit die Nisthilfe von Wildbienen gut angenommen wird, sollte eine Seite der Öffnungen vorab mit Lehm verschlossen werden. Die Ziegel können einzeln oder gestapelt in einem windgeschützten Bereich im Garten aufgestellt werden.
Eine sonnige Ausrichtung nach Südost bis Süd ist ideal, da Wildbienen Wärme benötigen. Nach der Besiedelung verschließen die Bienen die offenen Nistgänge selbstständig mit Lehm und kleinen Steinchen, um ihren Nachwuchs zu schützen.
Das Nahrungsangebot – überlebenswichtig für Wildbienen
Ein bienenfreundliches Nahrungsangebot im Garten ist entscheidend für eine erfolgreiche Ansiedlung. Das Angebot an wildbienenfreundlichen Pflanzen ist überlebenswichtig, da der Flugradius vieler Wildbienenarten stark begrenzt ist. Während kleine Arten oft nur 50 bis 300 Meter, mittelgroße Arten wie die Rostrote Mauerbiene etwa 300 bis 600 Meter und selbst größere Arten meist selten weiter als 1 bis 2 Kilometer fliegen, sind sie zwingend auf ein nahes, kontinuierliches Blütenangebot angewiesen.
Da viele Wildbienen nur wenige Wochen leben und in dieser Zeit zahlreiche Brutzellen mit Pollen versorgen müssen, kosten weite Flugstrecken wertvolle Energie. Nahrung und Nistplatz sollten daher möglichst nah beieinander liegen, um eine erfolgreiche Entwicklung der nächsten Generation zu sichern.
Die nächste Generation Wildbienen
Die nächste Wildbienengeneration schlüpft erst im darauffolgenden Jahr. Daher sollten die Strangfalzziegel auch im Winter unbedingt im Freien verbleiben. Die Brut überwintert geschützt in den verschlossenen Nistgängen und ist auf natürliche Witterung angewiesen.
Jetzt Lebensraum schaffen
Schaffe einen wertvollen Nistplatz für Wildbienen und unterstütze aktiv den Erhalt heimischer Arten. Mit dieser langlebigen Nisthilfe investierst du nachhaltig in die Biodiversität deines Gartens – und bietest vielen Generationen von Wildbienen ein sicheres Zuhause.
Wildbienen beobachten und den Garten genießen
Die Ansiedelung von Wildbienen bringt nicht nur Leben in den Garten, sondern bietet auch ein faszinierendes Naturschauspiel. Schon beim ersten Sonnenstrahl lassen sich die emsigen Tiere beim Sammeln von Pollen und Nektar beobachten. Jede Art hat ihre eigene Flugtechnik und Vorliebe für bestimmte Blüten, was das Beobachten besonders spannend macht. Gleichzeitig leisten Wildbienen einen unschätzbaren Beitrag für den Garten: Sie bestäuben Obst, Gemüse und viele Blühpflanzen und sorgen so für reichhaltige Ernten und farbenfrohe Beete.
Wer einmal die Vielfalt der Wildbienen erlebt, versteht, wie eng Natur und Garten miteinander verbunden sind. Mit einem Nistplatz in Reichweite können die Tiere in Ruhe ihre Brutzellen bauen, während du vom Garten aus ihr geschäftiges Treiben genießen und dich an der Schönheit der Natur erfreuen kannst – ein kleines, lebendiges Wunder in deinem Garten oder Balkon.
Pflanztipps für Wildbienen – Frühling bis Herbst
Ein bienenfreundliches Nahrungsangebot im Garten ist entscheidend für eine erfolgreiche Ansiedlung. Heimische Blühpflanzen sorgen für ausreichend Pollen und Nektar.
Frühling
Im Frühling bieten frühe Blüher wie Wilder Krokus, Schlüsselblume, Kornelkirsche, Salweide, Himbeere, Johannisbeere, Nieswurz, Kriechender Günsel und Phacelia wichtige Nahrungsquellen für frisch geschlüpfte Wildbienen.
Sommer
Im Sommer versorgen Pflanzen wie Phacelia, Lavendel, Beinwell, Roter Klee, Inkarnatklee, Disteln, Platterbse, Klatschmohn, Mauerpfeffer, Dost und Katzenminze die Wildbienen zuverlässig mit Pollen und Nektar.
Spätsommer
Spätsommerblüher wie Echter Salbei, Fetthenne, Storchschnabel, Johanniskraut, Gelber Klee, Gewöhnlicher Natternkopf, Borretsch, Phacelia und Thymian bieten weiterhin wichtige Nahrungsquellen für Wildbienen.
Herbst
Auch im Herbst brauchen Wildbienen Nahrung. Gewöhnlicher Efeu, Fetthenne, Herbstaster, Goldrute (heimische Art), Wilde Möhre, Rainfarn, Kornblume, Borretsch und Phacelia liefern noch reichlich Pollen und Nektar.









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